Spitzbergen 2014

A5/A6: SPITZBERGEN: Longyearbyen– Nord/West Kuste Spitzbergen- Longyearbyen

Kopie gecorr.van CSC_0395Bei Expeditionen mit einem kleinen Schiff, wie der Anne-Margaretha gibt es die Möglichkeit mehr auf individuelle Wünsche einzugehen. Auch kann man dort segeln, wo ein großes Schiff schon nicht mehr manövrieren kann.
Die Einteilung der Tage ist von Wind und Wetter und den Eisverhältnissen abhängig. Das unten stehende Programm soll Ihnen eine Idee geben, wie das Programm ausfallen könnte. Wir machen so viele Landgänge wie möglich, aber die Besatzung entscheidet, was verantwortbar ist. Sicherheit geht vor!
Die Natur erleben ist unser Ziel. Die Landgänge haben eine Dauer von ein bis fünf Stunden und werden von Biologen (im arktischen Gebiet erfahren) begleitet. Diese Begleiter sind auch bewaffnet und sorgen für die Sicherheit bei einer (unerwarteten) Begegnung mit Eisbären.
Darum sind die Anweisungen unserer Begleiter strikt zu befolgen.

Hier eine Beschreibung wie eine Reise sein kann:
Tag 1: Einschiffen in Longyearbyen. Wir machen euch mit dem Schiff bekannt. Nach einer Sicherheitsrunde über Deck geben wir letzte Informationen zur Reise. Mit den neuesten Informationen über Wind und Eisgang bestimmen wir das Programm für die nächsten Tage.
Eventuell gibt es noch Zeit, das sehr interessante Svalbard Museum zu besuchen.
Tag 2: Wir setzen Kurs zur Nordseite des Isfjords zum Alkhornet mit seiner imposanten senkrechten Felswand. Hier findet man eine Lummenkolonie. Danach segeln wir weiter in den Trygghamnafjord. Gegenüber einer Walfangstation lassen wir den Anker fallen und machen das Beiboot fertig zum Landgang.
Dann segeln wir weiter nach Norden in den Forlandsundet. Abhängig von Wind und Eisverhältnissen gehen wir bei Brucebukta (Prins Karls Forland) oder bei Eidembukta vor Anker. Es gibt hier Wandermöglichkeiten und viele Vogelarten zu bestaunen. Die Insel Prinz Karls Forland ist ein National Park, auf der man Walrosse und Robben sehen kann.
Jetzt segeln wir nach Engelskbukta, vorbei an der See-Enge Sarstangen. Hier hatten englische Walfänger in früheren Zeiten einen Stützpunkt. Es gibt hier gute Wandermöglichkeiten
Die Reise geht weiter zum imposanten Kongfjord und wir besuchen dann Ny Ålesund, die nördlichste Dauersiedlung der Welt mit dem nördlichsten Postamt! (Eintritt Nok. 100, an Bord zu bezahlen). Das Dorf wird hauptsächlich von Wissenschaftlern bewohnt. In der Vergangenheit war es auch Ausgangspunkt für Expeditionen zum Nordpol (Amundsen, Nobile usw.)
Wir setzten wieder Kurs weiter nach Norden und verfolgen weiter in den Krossfjord hinein. Wir segeln den 14.Juli Gletscher entlang, der als Geburtsort von Eisbergen beeindruckt. Dann geht es weiter zum Lilliehöökfjord. Mit den Zodiacs gehen wir an Land. Mit etwas Glück können wir auch Polarfüchse und in der Ferne die kilometerlange Abbruchfront des Lilliehöökbreen (Länge 21 km) beobachten
Weiter geht es nach Norden. Wir sind in der Nähe vom 80. Breitengrad(!) Im Vergleich zur Antarktis: Dort konnten wir nur bis zum 65sten Breitengrad segeln…!
Der Magdalenafjord, den wir natürlich auch besuchen, ist einer der am meisten fotografierten Fjorde Spitzbergens. Wir suchen einen geschützten Ankerplatz bei Trinity Haven. Hier gibt es wieder eine Möglichkeit, an Land zu gehen.
Dann verlassen wir den Magdalenafjord und setzen Kurs auf den Smeerenburgfjord, Fair Haven und weiter nach Ytre Norskøya (køya= Insel). Hier gehen wir wieder an Land und finden die Reste von (holländischen) Walfangstationen vor. Diese Insel war der Aussichtspunkt für die Walfischjagd.
Danach segeln wir zum Liefdefjord: Mushamna wo wir oft Eisbären gesehen haben!
Eis- und wetterabhängig versuchen wir weiter nach Osten zu segeln mit dem Ziel Mosselbukta und gehen auch dort an Land.
Kopie van 2e Spitsbergenreis 8-11 juli 2012 +walrussen 133Dann segeln wir zurück nach Westen und setzen Kurs auf den Raudfjord. Dieser Fjord hat beeindruckende Gletscher und es werden regelmäßig Belugas und Bartrobben gesichtet.
Wir lichten den Anker und segeln nach Smeerenburg (auf Amsterdam Insel), eine historische Siedlung von holländischen Walfängern aus dem 17. Jahrhundert.
Die Anne-Margaretha wendet den Bug Richtung Süden und wir versuchen bei Poole pynten (Prins Karls Forland) zu ankern, wo sehr häufig Walrosse zu beobachten sind.
Der letzte Segeltag bringt uns wieder in den Isfjord. Am Ende des Tages legen wir in Longyearbyen an.
Letzte Tag: Abschied nehmen von der Anne-Margaretha und ihrer Besatzung

Daten: 1. Reise: 3.-14. Juni 2014
2. Reise: 16.-27. Juni 2014
Tage: 12
Preis: € 3300 p.P. in einer 2-Personenkabine

!!Wir empfehlen euch das Buch:
Titel: Spitsbergen-Svalbard
Autor: Rolf Stange
ISBN (13)978-3-937903-07-1
Auch auf Deutsch erhältlich.

Was packst du ein?
– Reisepass/ ID Karte
– Reiseunterlagen
– Reiseversicherung
– (Kopien) internationale Krankenversicherungskarte
– Geld (Norw. Kronen gibt es aus dem Automaten in Longyearbyen)
Neben dem normalen Reisegepäck empfehlen wir noch Folgendes :
– Genug warme, wasserdichte Kleidung und leichte Kleidung. (Es ist kaum möglich Kleider zu waschen.) Thermische Unterwäsche empfehlen wir!
– Zwei Mützen, zwei paar Handschuhe, zwei Schals
– Leichte Schuhe für drinnen im Schiff
– Gummi-Stiefel (Kunststoff -Stiefel sind kalt!) ca. eine Nummer grösser für dicke Socken
– Handtücher
– Schlafsack + Bettlaken (Bettwäsche kann gemietet werden für 15 Euro pro Reise, voraus anfragen!)
– Fernglass, Fotoapparat (jede Kabine hat seine eigene Steckdose)
– Evt.Wasserflasche
– eventuell Medikamente (gegen Seekrankheit)
– Tagesrucksack für Wanderungen

Bitte, alles Gepäck in einer Reisetasche oder Seesack: Für einen Koffer ist kein Platz an Bord!
– Die Anne-Margaretha ist ausgerüstet mit Zentralheizung, sowohl der Salon als die Kabinen. In jeder Kabine können einige Kleider getrocknet werden.

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